Der Publizist Harald Martenstein hat am Freitagabend mit einer scharfen und pointierten Rede den Auftakt von Milo Raus Theaterprojekt „Prozess gegen Deutschland“ am Hamburger Thalia Theater geprägt. Bei dem Bühnenformat handelt es sich um ein fiktives Gerichtsverfahren gegen die AfD, bei dem Experten, Juristen und weitere prominente Stimmen aus dem gesamten politischen Spektrum öffentlich über ein mögliches AfD-Verbot debattieren. Die Beiträge sind nicht geskriptet, sondern werden von den Beteiligten selbst formuliert.
Martenstein stellte gleich zu Beginn der Rede klar, dass das Verbot einer Partei, die derart hohe Zustimmungswerte wie die AfD verzeichnet, einem „Ende der Demokratie und ihrer Ersetzung durch etwas anderes“ gleichkäme. „Wie soll das neue System eigentlich heißen? Gelenkte Demokratie? Unsere Demokratie? Bestimmt fällt Ihnen ein schönerer Name ein“, sagte Martenstein weiter.
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