Das Ergebnis der Sondierungen: Brot für heute und Hunger für morgen

vor mehr als 1 Jahr

Das Ergebnis der Sondierungen: Brot für heute und Hunger für morgen
Bildquelle: NiUS

Endlich müssen wir nicht mehr spekulieren, wer mit wem etwas machen könnte und wie das wohl aussehen würde. Es gibt ein Sondierungspapier! Der Inhalt dieses Wisches ist allerdings erschreckend: Abseits der Migrationspolitik gibt es eine Weiter-So-Ohrfeige für die produktive Bevölkerung, die gleichzeitig eine Weiter-So-Verheißung für die nutzlosen Politiker ist.

„Eine Koalition ist kein Selbstzweck, sondern unsere Verpflichtung gegenüber den Bürgern. Wir investieren entschlossen in Sicherheit, Infrastruktur und Zukunftschancen, aber für grenzenlosen Konsum ist jetzt kein Platz. Klar ist: Wir müssen auch sparen, um die Belastungen für kommende Generationen in Grenzen zu halten. Verantwortung bedeutet, heute handeln, mit Blick auf morgen.“

Das erklärte Friedrich Merz am Sonntag im Deutschlandfunk, um zu erklären, warum er mit der SPD keine Koalition eingehen wird, nachdem im Sondierungspapier genau das steht, vor dem der Kanzlerkandidat der Union in dem Zitat warnte. Kleiner Scherz, das Zitat ist echt, das Scheitern von Schwarz-Rot leider nicht. Und so liefert Friedrich Merz gleich alle Argumente mit, um seine eigene Arbeit zu zerpflücken. Denn im Sondierungspapier ist von Einsparungen, Zukunft, Verantwortung und dem Abbau von Konsumausgaben nichts zu finden.

Medienandrang nach Beendigung der Sondierungsgegspräche am Samstag

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