Die Jobcenter schaffen es immer seltener, Bürgergeld-Empfänger dauerhaft in Arbeit zu halten. Das zeigen aktuelle Zahlen der Bundesagentur für Arbeit, die Bild ausgewertet hat. 2024 blieb weniger als die Hälfte aller Vermittlungen länger als drei Monate stabil.
Viele frisch Vermittelte kreuzten bereits innerhalb des ersten Quartals wieder beim Jobcenter auf – entweder vollständig zurück im Bürgergeld oder als Aufstocker. Insgesamt vermittelte die Behörde im Jahr 2024 rund 837.000 arbeitsfähige Menschen in Jobs. Ohne erneuten Bürgergeldbezug in den ersten drei Monaten, blieben aber nur etwa 401.000 dieser Fälle.
Bedeutet: Rund 436.000 Bürgergeld-Empfänger – mehr als 52 Prozent der Vermittelten – brauchten schon nach kurzer Zeit wieder staatliche Unterstützung.
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