Die ARD versenkt sich – und Alice Weidel triumphiert. Das Sommerinterview bestätigte all jene Kritik, die sich der öffentlich-rechtliche Rundfunk seit Jahren gefallen lassen muss. Dass er zu links sei, um neutral zu berichten; zu staatsnah, um mit Oppositionsparteien fair umzugehen; und zu aktivistisch, um rechte Parteien als das anzusehen, was sie überall sonst sind: legitime Interessenvertreter.
Im ARD-Sommerinterview aber ging nicht nur das Gespräch mit AfD-Chefin Weidel im Lärm unter. Ans Ende gelangte auch ein System, das vor lauter moralischer Selbstergriffenheit nur Monologe führt. Die ARD trug sich zu Grabe.
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