„Demonstration religiöser Stärke“: Muslimische Schüler spielen an Ramadan „Religionspolizei“

vor 5 Monaten

„Demonstration religiöser Stärke“: Muslimische Schüler spielen an Ramadan „Religionspolizei“
Bildquelle: Apollo News

An immer mehr deutschen Schulen entwickelt sich der islamische Fastenmonat Ramadan zu einer sozialen Bewährungsprobe. Der am Mittwochabend, fast gleichzeitig mit der vorösterlichen Passionszeit beginnende Ramadan gilt dabei zunehmend als eine Art Lackmustest, mit dem Jugendliche die Loyalität zum Islam in ihrem Umfeld testen – und dabei Mitschüler unter Druck setzen, berichtet die Katholische Nachrichten-Agentur (KNA) unter Berufung auf Fachleute.

„Der Ramadan wird von einigen männlichen Jugendlichen zum Anlass genommen, Männlichkeit misszuverstehen als Demonstration körperlicher Leistungsfähigkeit, Durchhaltevermögen und vermeintlicher religiöser Stärke“, erklärte Mouhanad Khorchide, Leiter des Zentrums für Islamische Theologie an der Universität Münster.

„Manche Jugendliche spielen dann eine Art Religionspolizei“, sagte Khorchide weiter. Dabei diene das Fasten im Ramadan als religiöser Identitätsmarker: „Sie werten Mitschüler ab, die nicht fasten wollen oder können, setzen sie emotional unter Druck oder mobben sie mit Sätzen wie: Was für ein Muslim bist du?“, berichtete er.

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