Natürlich dürfen sich Journalisten einseitig über sozialistische Wahlsieger freuen und bei jedem nicht-linken Wahlsieger in Hysterie und unschönen Etikettierungswahn verfallen – aber bitte nicht mit meinem Geld.
„Demokrat Mamdani gewinnt Bürgermeisterwahl in New York“, berichtete die Tagesschau am fünften November. Der Leser erfährt in dem Text, dass Mamdani einen „Mietendeckel, kostenlose Busse und Gratis-Kinderbetreuung“ sowie „höhere Steuern für Wohlhabende und Unternehmen“ plane. Er erfährt auch, dass er sich selbst als „demokratischen Sozialisten“ bezeichnet.
In dem etwa 6.000 Zeichen langen Artikel fanden nur diese 189 Zeichen Kritik an dem Sozialisten Platz: „Seine Gegner warfen ihm unter anderem mangelnde Erfahrung vor. Zudem stieß Mamdanis teils drastische Kritik an Israels Regierung in Teilen der jüdischen Bevölkerung New Yorks auf Ablehnung.“
So machte die Tagesschau nach dem Wahlsieg von Mamdani auf.
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