Auch in diesem Jahr versammelten sich im Zentrum von London Zehntausende Menschen, um gegen Premierminister Keir Starmer, die Migrationspolitik und den Verlust der britischen Identität zu demonstrieren. Hinter der Kundgebung steht der bekannte britische Aktivist Tommy Robinson. Während die Stimmung unter den Teilnehmern ausgelassen und freundlich war, äußerte sich der ÖRR extrem kritisch gegenüber Robinson und den Beteiligten der Kundgebung.
Nach Schätzungen der Polizei beteiligten sich am diesjährigen „Unite the Kingdom“-Aufmarsch bis zu 60.000 Personen. In diesem Jahr führte der Demozug durch das Londoner West End und endete am Parliament Square. Ausschreitungen gab es nahezu keine, und auch die Polizei zog eine überwiegend positive Bilanz – lediglich rund 20 Festnahmen soll es über den gesamten Tag im Zusammenhang mit der Demonstration gegeben haben. Parallel dazu fand eine Kundgebung zum Nakba-Tag statt.
Besonders im öffentlich-rechtlichen Rundfunk wurde jedoch erneut ein verzerrtes und negatives Bild der Demonstrationen und von Robinson gezeichnet. So hieß es in der Tagesschau zur Kundgebung: „Der islamfeindliche Rechtsextremist Tommy Robinson hat zu einem Marsch gegen Einwanderung aufgerufen. Mehreren, so wörtlich, ‚rechtsextremen Agitatoren‘ hat die britische Regierung daraufhin die Einreise verweigert.“ Die zeitgleich stattfindende Kundgebung zum Nakba-Tag wurde hingegen als pro-palästinensische „Gedenkdemo“ bezeichnet. Eine Reporterin vor Ort erwähnte zudem eine Warnung, die ein muslimischer Verband im Zusammenhang mit der Robinson-Demo ausgesprochen habe.
WM 2026 in USA: Fifa-Skandal! Trump ruft Infantino an! Sperre für US-Spieler aufgehoben I WELT LIVE











