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Von Montag bis Freitag schreiben Julius Böhm, Björn Harms, Alexander Kissler, Julian Reichelt, Ralf Schuler und Pauline Voss über die aufregendsten Debatten, die unglaublichsten Nachrichten und die vernünftigsten Gedanken. Am Samstag senden wir Ihnen eine Sammlung der besten Geschichten der Woche.
Lesen Sie hier (ausnahmsweise) die dritte Ausgabe!
Corinna Schumacher
Sie ist eine Frau, die sich nie in den Vordergrund gedrängt hat – die zurückhaltende Frau an der Seite eines Mannes im Rampenlicht: Corinna Schumacher (55), Ehefrau von Formel-1-Legende Michael Schumacher, der 2013 beim Skifahren so schwer stürzte.
Gestern begann in Wuppertal der Prozess gegen drei Männer, die versucht hatten, 15 Millionen Euro mit gestohlenen Fotos und Datenträgern von der Familie Schumacher zu erpressen. Corinna Schumacher hat einen Antrag auf Nebenklage gestellt. Sie möchte verhindern, dass im Prozess über den Gesundheitszustand ihres Mannes gesprochen wird. Sollte sie als Nebenklägerin auftreten, wäre das für sie ein sehr schwerer Gang. Sie tut es für Schumi, ihren Mann. Sie ist eine Heldin.
„Waffenverbotszone“-Schild am Frankfurter Römerberg
Von Julian Reichelt
In Mannheim, dem Ort des islamistischen Anschlags auf Michael Stürzenberger, bei dem der Polizist Rouven L. ermordet wurde, haben Terror-Fahnder zwei libanesisch-deutsche Brüder festgenommen. Einer von ihnen ist erst 15. Mit einem Komplizen im Hochtaunuskreis wollten die ISIS-Anhänger einen Weihnachtsmarkt (oder eine Silvester-Veranstaltung) angreifen. Sie waren bereit. Sie hatten schon ein Sturmgewehr, Munition und mehrere Messer beschafft.
Die vereitelten islamistischen Anschläge auf Weihnachtsmärkte sind kaum noch zu zählen. Die düstere Prognose lautet: Der Staat und wir alle müssen immer Glück haben. Die Terroristen müssen nur einmal Glück haben. Weihnachtsmärkte scheinen bei den unzähligen Dschihadisten, die unter uns leben (meist von Sozialleistungen), das beliebteste weiche Ziel zu sein. Die Zielauswahl belegt, dass diese Leute alles hassen, was unser Land ausmacht, außer natürlich das Bürgergeld.
Nichts hat sich seit der Flüchtlingskrise im Stadtbild so dramatisch verändert wie unsere Weihnachtsmärkte. Die Orte, die einst vom idyllischen Hütten-Kitsch geprägt waren, sind Festungen geworden. Panzersperren, die im Volksmund „Merkel-Lego“ heißen, sind die bittersten Zeugen einer lebensgefährlichen Politik, durch die bis heute mehr Menschen gestorben sind als an der Berliner Mauer.
Wenn eine Politik vor allem dadurch sichtbar wird, dass man im Advent sein Leben vor den Hassern der christlichen Kultur schützen muss, darf sie als gescheitert gelten. Die bedrückende Frage lautet: Wird es je wieder anders werden in Deutschland?
ANGST IN ANKARA: Gutes Gespräch mit Putin ‒ Was hat Trump auf NATO-Gipfel vor? | WELT LIVESTREAM











