Peter Welchering trägt zum vorliegenden Band sieben Kapitel bei. Vor allem ist es Skandal-Kasuistik, die er als Betroffener oder als Beobachter einbringt. Welchering ist Technik- und Wissenschaftsjournalist. Er schreibt und produziert seit 1983 für private und öffentlich-rechtliche Medien. An der Universität Göttingen hat er einen Lehrauftrag für journalistische Praxis, zudem unterrichtet er an Journalistenschulen und Medienakademien. Am 20. Dezember 2024 hat Welchering dem Intendanten des ZDF, Norbert Himmler, schriftlich mitgeteilt, dass er nicht mehr für das ZDF arbeiten werde, weil dort die Missachtung journalistischer Standards über die Jahre hinweg um sich gegriffen habe. TE-Leser kennen Welchering aus einem Interview, das Maximilian Tichy am 25. Februar 2026 mit ihm geführt hatte. Welchering lebt in Ostfriesland.
Roland Schatz bringt drei Kapitel in das Buch ein. Er tut das vor allem aus der Perspektive des Inhalts- und Meinungsforschers in Sachen ÖRR. Schatz ist in fünfter Generation Journalist. 1993 gründete er das Institut für Medienwirkungsforschung Media Tenor International AG, das er bis heute leitet. Die Schweizer Forscher untersuchen weltweit Medien mit der Methode der qualitativen Inhaltsanalyse. Seine Längsschnittanalysen können helfen, dem Anspruch des Bundesverwaltungsgerichts vom 15. Oktober 2025 gerecht zu werden, nämlich dass gerichtliche Klagen gegen das Zwangssystem zugelassen werden können, falls die Kläger über einen längeren Zeitraum hinweg die Einseitigkeit der ÖRR belegen. Roland Schatz lebt in der Schweiz.
Die Edition Sandwirt („Sandwirt“ ist das Geburtshaus des Tiroler Freiheitskämpfers Andreas Hofer, 1767-1810) kündigt Welchering/Schatz wie folgt an: „Erfundene Nachrichten, falsche Tatsachenbehauptungen, politisch einseitige Berichte bis hin zur Lobhudelei – in den Nachrichtenformaten des öffentlich-rechtlichen Rundfunks grassieren seit einigen Jahren zunehmend Fake News … Aber der ÖRR insgesamt kann so seinen gesetzlichen Programmauftrag gar nicht mehr wahrnehmen.“
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