Das skandalöse, blamable „Sommerinterview“ der ARD mit AfD-Sprecherin Weidel vom 20. Juli war das ultimative Desaster- und Debakelstück öffentlich-rechtlicher Rundfunkanstalten, die als ARD (6,8 Mrd.), ZDF (2,2 Mrd.) und DLF (ca. 270 Mio.) in der Summe pro Jahr mit rund 9 Milliarden Euro Zwangsgebühren gemästet werden, dafür horrende Gagen und Pensionen für Indoktrinationskünstler und Intendanten zahlen und von politischer Ausgewogenheit nichts, nichts, null, null wissen wollen.
Aus den Lautsprechern wurde ein AfD-Schmählied abgespielt, das das Interview übertönte. „Scheiß AfD“ singt ein Chor immer wieder. (Man hätte mit ein wenig Hörschwäche aus heraushören können: „Scheiß ARD!“) Eingesungen wurde das Lied vom „Corner Chor“ aus Augsburg. „Wir wussten nichts von der Aktion, freuen uns aber übel, dass das Lied da platziert wurde“, sagte eine Sprecherin des Chors dem Bayerischen Rundfunk. Mit dem „Zentrum für Politische Schönheit“ aus Berlin, welches das Lied abspielte, gebe es seit längerer Zeit „einen engen Austausch“. Der „Corner Chor“ bezeichnet sich selbst als „aktivistischer FLINTA*-Chor“. „FLINTA“ steht für Frauen, Lesben, Intergeschlechtliche, Nicht-binäre, Trans* und Agender Personen. Man vergesse nicht: Auch der BR gehört zu den ÖRR, er sieht sich bemüßigt, dem „FLINTA“-Chor ein Sprachrohr zu sein.
Das personell und technisch überdimensioniert ausgestattete ARD-Hauptstadtstudio war jedenfalls nicht in der Lage (oder nicht willens), einen ordnungsgemäßen Ablauf des Interviews zu garantieren. Ganz zu schweigen von der Frage, wer den Termin der Aufzeichnung des Interviews an die Störer durchgestochen hatte.
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