Der Regenbogen ist kein Hoheitszeichen – und die Progress-Pride-Flagge erst recht nicht

vor 12 Monaten

Der Regenbogen ist kein Hoheitszeichen – und die Progress-Pride-Flagge erst recht nicht
Bildquelle: NiUS

Der Kulturkampf um den Regenbogen eskaliert. Das ist schade, denn ein Regenbogen ist eine schöne Sache. Er spielte schon in der Bibel eine bedeutende Rolle. Er sollte Gott „an den ewigen Bund“ zwischen ihm und allen Lebewesen erinnern.

Umkämpft ist der Regenbogen heute als Symbol, dem nicht widersprochen werden soll, als politische Fahne, zugespitzt zur Progress-Pride-Flagge. Diese weht vor Ämtern, Behörden, Ministerien und Museen, als wäre sie jenes Zeichen, auf das ein ganzes Land sich geeinigt habe. Das ist falsch: Die Progress-Pride-Flagge steht für den Machtanspruch einer linken und kollektivistischen Elite. Sie hat an öffentlichen Gebäuden nichts zu suchen.

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Es ist nicht lange her, da kannte man nur die klassische Regenbogenfahne. Sie besteht aus sechs Streifen in Rot, Orange, Gelb, Grün, Blau, Violett. Unter diesen Farben wurde für die Gleichberechtigung homosexueller Männer und Frauen geworben, gekämpft, gefochten und gefeiert. Als die damalige Bundesinnenministerin Nancy Faeser erstmals vor ihrem Amtssitz die Regenbogenfahne aufzog, anno 2022, war es diese klassische Variante.

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