Der Traum vom grünen Fliegen ist geplatzt: Airbus stampft Wasserstofffliegerprojekt ein

vor etwa 1 Jahr

Der Traum vom grünen Fliegen ist geplatzt: Airbus stampft Wasserstofffliegerprojekt ein
Bildquelle: NiUS

Der französische Luftfahrtkonzern Airbus hat die Entwicklung seines Wasserstoffflugzeugs im Rahmen des Projekts ZEROe vorerst eingestellt. Laut einem Bericht des Wall Street Journal handelt es sich um ein Eingeständnis grundlegender technischer und wirtschaftlicher Schwierigkeiten – und einen herben Rückschlag für jene politischen und aktivistischen Kreise, die den Verzicht auf fossile Energien mit aller Macht durchsetzen wollen.

Das Projekt ZEROe war 2020 angekündigt worden. Ziel war es, bis 2035 ein Passagierflugzeug zu entwickeln, das mit Wasserstoff-Brennstoffzellen angetrieben wird. Airbus arbeitete dazu mit dem Autozulieferer ElringKlinger im Joint Venture Aerostack sowie später mit der ArianeGroup zusammen. Bereits zum Start des Projekts existierte kein funktionsfähiger Prototyp, der den Anforderungen der Luftfahrt genügte – weder in Bezug auf Sicherheit noch auf Gewicht.

Faktisch arbeiteten die beteiligten Unternehmen an einer Technologie, die es noch gar nicht gab – samt der nötigen Infrastruktur zur Betankung mit flüssigem Wasserstoff. Dennoch wurde das Projekt von Anfang an als „klimaneutral“ und zukunftsweisend vermarktet.

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