Der unregierende Bürgermeister von Berlin: Kai Wegners Streusalz-Bettelei zeigt, dass er seinem Amt nicht gewachsen ist

vor 5 Monaten

Der unregierende Bürgermeister von Berlin: Kai Wegners Streusalz-Bettelei zeigt, dass er seinem Amt nicht gewachsen ist
Bildquelle: Apollo News

Die Haupt- und mit Abstand größte Stadt der Bundesrepublik Deutschland wird von einem Mann regiert, dem es an einer grundlegenden Charaktereigenschaft fehlt, die Menschen mit Führungspotenzial von anderen unterscheidet: der Bereitschaft, Verantwortung zu übernehmen. Das zeigte sich in seinem Umgang mit der Tennisplatzaffäre. Als Anfang Januar Linksterroristen mit einem Brandanschlag Zehntausende Haushalte bei Minustemperaturen von Strom und Heizung trennten, ging Kai Wegner mit seiner Lebenspartnerin, der Berliner Bildungssenatorin, Tennis spielen. Doch als kritische Fragen zu seinem Engagement am ersten Tag der Krise aufkamen, schwindelte er, statt seinen Fehler zuzugeben. Der bestand darin, den Ernst der Lage nicht rechtzeitig erkannt zu haben.

Noch während der CDU-Politiker Wegner mit seinen SPD-Senatorinnen Iris Spranger (Inneres) und Franziska Giffey (Energie) einen provinzpossenhaften Streit um das Zuständigkeitschaos während des mehrtägigen Stromausfalls aufführt, bricht die nächste Krise über Berlin herein: das Wetter. Und wieder zeigt sich, dass Wegner dem Amt, das er ausfüllen soll, nicht gewachsen ist.

Dass es in der gemäßigten Klimazone Mitteleuropas im Januar zu Schnee, Eisregen und Temperaturen um den Gefrierpunkt herum kommen kann, ist der Menschheit seit Jahrhunderten bekannt. Doch Kai Wegner scheint davon überrascht worden zu sein. So liest sich zumindest sein am Donnerstag auf X veröffentlichter Hilferuf: „Wir erleben in Berlin extreme Wetterbedingungen – mit Eisregen und anhaltendem Frost.“ In seiner Verzweiflung schreibt Wegner weiter: „Ich appelliere an das Abgeordnetenhaus, den Einsatz von Tausalz in Berlin in Ausnahmen möglich zu machen.“

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