Seit Jahren gilt die Deutsche Bahn als Krisenkonzern. Strukturelle Probleme – insbesondere die veraltete und chronisch unterfinanzierte Schieneninfrastruktur – wirken sich stark negativ auf die Zuverlässigkeit des Bahnverkehrs aus. Immer häufiger kommt es zu Zugausfällen oder Verspätungen, ausgelöst durch Signalstörungen, defekte Gleise, Baustellen oder Streckensperrungen. Erst im Oktober fiel die Pünktlichkeitsquote der Deutschen Bahn auf einen neuen Tiefstand (Apollo News berichtete).
Auch unter den Beschäftigten ist die Stimmung zunehmend schlecht. Einer unternehmensinternen Umfrage zufolge, über die die Süddeutsche Zeitungberichtet, ist die Zufriedenheit der Mitarbeiter der Deutschen Bahn (DB) zuletzt ebenfalls auf einen Tiefstand gefallen.
Nur noch 31 Prozent der Beschäftigten blicken optimistisch in die Zukunft – vor drei Jahren waren es noch 56 Prozent. Kaum ein Drittel der Befragten zeigt sich überzeugt von der Sanierungsstrategie „S3“ des ehemaligen Bahnchefs Richard Lutz, und lediglich 27 Prozent glauben noch an den Erfolg seiner einstigen Leitidee „Starke Schiene“.
WM 2026 in USA: Fifa-Skandal! Trump ruft Infantino an! Sperre für US-Spieler aufgehoben I WELT LIVE











