Donald Trump hatte angekündigt, den Krieg in der Ukraine binnen 24 Stunden beenden zu wollen – je näher seine Amtseinführung am 20. Januar 2025 rückt, desto lauter werden mögliche Szenarien diskutiert, wie dieser „Trump-Friede“ aussehen könnte und welche konkreten Folgen das haben könnte.
Doch während in weltweit bekannten Zeitungen wie The Economist, der Financial Times oder Le Monde bereits über eine mögliche Entsendung europäischer und auch deutscher Soldaten gesprochen wird, ist das in deutschen Medien kein Thema.
„Tripwire forces“ ist der Begriff, den der Economist benutzt, wenn es um die Frage geht, wie ein ausgehandeltes Ende des Krieges, dazugehörige territoriale Bedingungen und Grenzlinien in der Ukraine militärisch abgesichert werden könnten. Von einer „Line of Control“ ist in Szenarien die Rede, einer „Waffenstillstandslinie“, die von am Konflikt unbeteiligten Soldaten abgesichert werden soll. Auf Deutsch lässt sich das Wort „Tripwire forces“ am besten als „Stolperdraht-Truppen“ übersetzen, die als Abschreckung für Wladimir Putin dienen und einen erneuten Überfall verhindern sollen.
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