Es passiert eigentlich immer im Sommer: Das Thermometer bewegt sich in Richtung 30 Grad Celsius und macht aus einem warmen Tag einen heißen Tag. Bemerkenswert ist dabei, wie außergewöhnlich viele Menschen in Deutschland im Umfeld solch’ heißer Tage sterben – viel mehr als in den USA.
Der zentrale Unterschied zwischen Deutschland und den USA: In Deutschland sind Klimaanlagen als Energie-Fresser und somit Klima-Sünder verschrien. In den USA hingegen sind die Kühl-Geräte der Normalzustand. Dieser gewaltige Unterschied könnte der Hauptgrund für vergleichsweise starke Hitze-Sterblichkeit in Deutschland und Europa sein.
Es sind zumeist Hochbetagte mit schweren Vorerkrankungen, wie Berechnungen des Robert-Koch-Institutes (RKI) zeigen, die in Verbindung mit Hitze zu Tode kommen – es sind vor allem jedoch viel mehr Menschen als beispielsweise in den USA.
Eine Auswertung der Financial Times auf Basis einer Studie des Yale-Professors Kai Chen zeigt: In den USA ist die Übersterblichkeit bei Hitze deutlich geringer als in ganz Europa und auch in Deutschland.
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