Deutschlandfunk-Journalist behauptet: „AfD war dieses Jahr der große Wahlverlierer“

vor 6 Monaten

Deutschlandfunk-Journalist behauptet: „AfD war dieses Jahr der große Wahlverlierer“
Bildquelle: Apollo News

Im öffentlich-rechtlich finanzierten Deutschlandfunk hat der Brandenburg-Korrespondent Christoph Richter kommentiert, dass die AfD „dieses Jahr der große Wahlverlierer“ sei. Er begründet das damit, dass die Partei zwar einen Achtungserfolg bei der Bundestagswahl gehabt habe – aber sonst nicht viel erreicht habe.

Laut Richter sei von der „blauen Welle“ bei den Kommunalwahlen in NRW und den Bürgermeisterwahlen in Brandenburg nichts zu spüren gewesen – es gehe stattdessen „um praktische Politik vor Ort“. Und die Wähler würden deshalb regelmäßig Kandidaten der AfD verhindern.

Seine Behauptung ist bemerkenswert: Bei den Kommunalwahlen in Nordrhein-Westfalen konnte die AfD ihren Stimmanteil etwa verdreifachen und überholte die Grünen als drittstärkste Kraft im Bundesland. Infolge der Wahl stellte die AfD gleich in mehreren Orten in NRW einen stellvertretenden Bürgermeister, darunter auch in der Großstadt Gelsenkirchen. Bei den Bürgermeisterwahlen in Brandenburg konnte die Partei derweil kein Amt gewinnen, auch nachdem sie mehrfach in die Stichwahl gewählt wurde.

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