Die besondere Wendigkeit des Markus Söder bei Kernenergie

vor etwa 1 Jahr

Die besondere Wendigkeit des Markus Söder bei Kernenergie
Bildquelle: Tichys Einblick

Einen besseren PR-Mann und Influencer in eigener Sache als sich selbst findet Bayerns Ministerpräsident und CSU-Chef Markus Söder nie. Außer vielleicht im Weißen Haus. Söders eisernes Ego-Motto scheint zu lauten: „Was interessieren mich meine Grundsätze und Rücktrittsdrohungen von gestern! Heute ist heute, und übermorgen ist wieder eine Wahl. Da kommt zumindest in Bayern so schnell keiner an mir vorbei. Schließlich bin ich erst 58, also 11 Jahre jünger als Merz. Und 11 Jahre jünger als der neue Papst. Weiß Gott, wozu ich noch gebraucht werde?!“

Also fährt Söder unangefochten seinen Slalomkurs. Stets darauf bedacht, im Gespräch zu bleiben und im Bild zu sein. Etwa mit peinlichen Selfies zum Trauergottesdienst für den verstorbenen Papst Franziskus. Oder wenn sein Erz- und Unionsfreund Armin Laschet den Führerschein wegen 97 km/h in der Stadt abgeben muss und erklärt, er sei gerast, weil er sich in Aachen verfolgt gefühlt habe. Söder lässt solche Gelegenheiten nicht aus, in der „Bild am Sonntag“ zu “schmutzeln“: Er gibt zum besten, immerhin er, Söder, habe Laschet nicht verfolgt. Dafür habe er ein Alibi.

Seinem Ego ordnet Söder alles unter, notfalls mit 180-Grad-Wendungen.

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