Die Deutschen wollen nichts mehr ausgeben – politische Unsicherheit verhindert Anschaffungen

vor 4 Monaten

Die Deutschen wollen nichts mehr ausgeben – politische Unsicherheit verhindert Anschaffungen
Bildquelle: Apollo News

Die Konsumstimmung der heimischen Verbraucher bleibt weiterhin schlecht. Wegen der politischen Unsicherheit, geopolitischer Spannungen und des anhaltend hohen Preisniveaus wollen die Deutschen lieber sparen, als Anschaffungen zu tätigen. So verschärft sich die wirtschaftliche Strukturkrise weiter. Steigende Einkommen würden laut NIM-Konsumexperte Rolf Bürkl aus Vorsichtsmotiven eher gespart als ausgegeben.

Wie aus einer Erhebung der Marktforschungsunternehmen GfK und des Nürnberg Instituts für Marktentscheidungen (NIM) hervorgeht, sank die Anschaffungsneigung im Februar deutlich von -4,0 auf -9,3 Punkte. Gleichzeitig nahm die Sparneigung weiter zu – konkret um einen Punkt auf 18,9 Zähler. Damit liegt sie 9,5 Punkte über dem Vorjahreswert und erreicht den höchsten Stand seit der Finanz- und Wirtschaftskrise 2008/2009.

Auch die Konjunkturerwartungen verschlechterten sich wieder. Zwar verbesserten sich die Einkommenserwartungen im Februar leicht, im Bericht heißt es jedoch: „Im Februar liegen die Einkommenserwartungen im zweiten Monat in Folge im Plus, verzeichnen jedoch mit einem Anstieg um 1,2 Zähler auf 6,3 Punkte nur noch ein moderates Wachstum.“ Dies hat kaum positive wirtschaftliche Effekte.

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