Am Dienstagmorgen läuft im Bundestag die letzte Generaldebatte der aktuellen Legislaturperiode. Nach den Reden von Bundeskanzler Olaf Scholz und Oppositionsführer Friedrich Merz sprach auch der Grünen-Kanzlerkandidat und Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck. Dieser nahm das jüngste TV-Duell zum Anlass, um eine aus seiner Sicht fehlende Zukunftsvision zu bemängeln. Ähnlich wie Scholz‘ Rede ist es vor allem ein Wahlkampfauftritt.
Für Habeck steht fest, dass der Klimawandel nicht vernachlässigt werden dürfe. Europa trage eine besondere Verantwortung. Sollte dieses scheitern, dann sei es „vorbei“. Ein Scheitern der europäischen Klimapolitik hätte gravierende Folgen für die internationale Glaubwürdigkeit, so Habeck. „Die werden uns den Vogel zeigen, ihr habt gerade eure eigenen Klimaziele abgewählt.“
Laut Habeck sei der Kampf gegen den Klimawandel keine parteipolitische Frage, man müsse dafür „nicht die Grünen wählen.“ Vielmehr sei es eine „historische Aufgabe“, die zukünftige Generationen vor großen Schäden bewahren müsse. Andernfalls „werden wir den Menschen gegenüber versagt haben.“
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