Die Humanität der Grünen rührt mich zutiefst. Immer haben sie unser Bestes im Blick. Den Menschen! Das Menschliche! Und überhaupt!
Deshalb die aufs Äußerste betroffen machende Wallfahrt von Katrin Göring-Eckardt und zwei anderen Grünen nach Budapest, zu „Maja T.“, dem non-binären Wesen, das einst anders hieß. Göring-Eckardt spricht von einer „Katastrophe mitten in Europa“. Denn die Person sitzt unter dem Regime des menschenverachtenden Viktor Orbán in einem ungarischen (huh!) Gefängnis ein und ist dort in den Hungerstreik getreten, weshalb sie nun in ein Krankenhaus verlegt wurde. Der Vater: „Diese Haftbedingungen sind nicht nur unmenschlich, sie sind lebensgefährlich. Dass Maja erst zu solch drastischen Mitteln greifen muss, ist ein Skandal.“
Unmenschlich! Skandal! Drastische Mittel! Dabei hat Maja doch nur Menschliches im Sinn gehabt, als sie umsetzte, was doch mindestens seit Nancy Faeser für jeden Deutschen selbstverständlich sein sollte: Sie hat den Kampf gegen Rechts mit Herz und Hand geführt, unterstützt von anderen Aktivisten. Mit drastischen Mitteln. In der Hand Hämmer und Schlagwaffen (siehe Video). Doch von Links-Grün her – Bodo Ramelow, Martin Schirdewan und Heiko Knopf – ruft es jetzt: „Free Maja!“ und „Ungarn foltert!“
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