Die größte und derzeit wichtigste Debatte unseres Landes dreht sich um eine Frage, die kaum jemand wagt, in der Öffentlichkeit offen und ehrlich zu beantworten. Die Frage lautet: Darf man sagen, dass man manche deutschen Staatsbürger nicht als Deutsche empfindet?
Es ist eine dieser gesellschaftlichen Fragen, die eben noch banal waren und plötzlich politisch hochbrisant sind.
Die aktuelle Folge „Achtung, Reichelt!“ sehen Sie hier:
Banal, weil jeder weiß und empfindet, dass immer mehr Menschen den deutschen Pass bekommen, die eigentlich nicht zu uns gehören. Brisant, weil man sich mit der falschen Antwort plötzlich verdächtig machen kann, einen sogenannten ethnisch-kulturellen Volksbegriff zu vertreten und gesichert rechtsextrem zu sein.
Die neue sozialistische Inquisition duldet keine Unterschiedlichkeit und erträgt keine kulturelle Identität. Die große Buntheit, die totale Vielfalt fordert, dass wir jeden deutschen Staatsbürger als gleich deutsch empfinden, obwohl selbst Bundeskanzler Friedrich Merz dafür ist, manchen Deutschen den Pass wieder wegzunehmen.
Es gibt übrigens auch das umgekehrte Phänomen. Wir empfinden Menschen als Deutsche, obwohl sie gar keine Deutschen sind. Warum? Weil wir fühlen, dass sie zu uns gehören.
Die Klitschko-Brüder boxten für die Ukraine, aber waren immer große deutsche Sportsmänner. Reinhold Messner ist Italiener, aber wir hatten immer das Gefühl, dass da ein Deutscher die höchsten Gipfel der Welt erstürmte. Elias M’Barek ist einer der erfolgreichsten deutschen Schauspieler und Deutsch-Lehrer in Fak Ju Göthe, obwohl er kein Deutscher ist. Romy Schneider war die schönste Deutsche, ohne Deutsche zu sein. Giovanni Zarella und vermutlich unzählige italienische Gastronomen haben keinen deutschen Pass, aber sind so deutsch, dass Deutschland ohne sie ärmer wäre. Udo Jürgens war der deutscheste aller großen deutschen Sänger, ohne Deutscher gewesen zu sein. Otto Rehakles ist eigentlich Grieche, aber so deutsch, dass wir ihn sogar in Rehhagel umbenannt haben.
Was ich sagen will: Man darf fühlen.
Wie absurd und vollkommen abwegig das ist, was man uns gerade einreden will, möchte ich an zwei einfachen Beispielen verdeutlichen:
Die grün-ideologische Vordenkerin und Vollstreckerin unserer ehemaligen Außenministerin Annalena Baerbock heißt Jennifer Morgan. Die ehemalige Greenpeace-Chefin spricht kein Wort Deutsch und wurde blitzeingebürgert, um als Staatssekretärin im Auswärtigen Amt deutsches Steuergeld in aller Welt für Klima-Ideologie verschleudern zu dürfen:
Wie ihre ehemalige Chefin Annalena Baerbock spricht Jennifer Morgan kein Wort Deutsch. Was sie mit Deutschland verbindet, ist ausschließlich das deutsche Steuergeld auf ihrem Konto. Drei Jahre lang hat sie nichts als Schaden für dieses Land angerichtet. Natürlich ist man nicht rechtsextrem, wenn man Jennifer Morgan nicht als Deutsche empfindet, obwohl sie einen deutschen Pass hat.
Wenn Sie jetzt sagen, komm schon, Reichelt, das ist aber auch ein sehr spezielles Beispiel, haben Sie natürlich ein bisschen Recht. Deswegen habe ich noch ein gruppenbezogenes, schwerst pauschalisierendes Beispiel für Sie.
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