In der Brandenburger Landeshauptstadt Potsdam besetzt eine Gruppe Linker seit mehr als 17 Jahren eine Villa, die eigentlich der Stadt gehört. Während die Linken Vandalismus und Extremismus bewerben, scheint die Stadt kein ehrliches Interesse daran zu haben, das Gelände zu räumen.
„Am 26. September 2008 machte sich eine Gruppe aktionsfreudiger, waghalsiger, utopistischer, wütender, ganz normaler Menschen auf den Weg, um die Türen des damals noch unter dem Namen ‚Villa Wildwuchs‘ bekannten Häuschens zu öffnen. Das Haus an der Havel stand damals bereits einige Zeit leer und ungenutzt in der Landschaft. Dieser Zustand hat sich binnen weniger Wochen ins Gegenteil verkehrt. Herausgekommen ist ein kleines, aber feines, lebendiges, autonomes, soziokulturelles Zentrum, das bis heute, man mag es nicht glauben, immer noch besetzt ist. Prost!“, verkündeten die linken Hausbesetzer 2018 zum zehnten Jahrestag der „La Datscha“-Gründung auf ihrer Website.
Neben solidarischen Projekten wie einer „Küche für alle“ (KüFa) finden in der Datscha auch sogenannte Soli-Partys statt, deren Einnahmen einem links-ideologischen Nutzen zugeführt werden – zum Beispiel, um die Prozesskosten linker Aktivisten zu bezahlen.
„SOLI PARTY for SOLIASYL POTSDAM at La Datscha“ (Quelle: https://asanb.noblogs.org/)
In drei Jahren, im Jahr 2028, feiert das autonome Zentrum sein 20-jähriges Bestehen. So wie es aussieht, will die Stadt Potsdam, der das besetzte Anwesen gehört, daran auch nichts ändern.
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