Ein Diphtherie-Ausbruch erwischt plötzlich mehrere Menschen in Berlin und Brandenburg. Die neuerlichen Krankheitsausbrüche in Europa werden laut dem Robert Koch-Institut (RKI) durch die anhaltende Migrationswelle nach Europa verursacht. Darüber berichtete die Bild.
Ende September wurde bei einem 10-jährigen Waldorfschüler diese hochansteckende bakterielle Krankheit diagnostiziert. Mittlerweile wird das Kind in der Charité Berlin invasiv beatmet. Bei den Untersuchungen des Kontaktumfelds des Kindes wurde eine weitere Infektion festgestellt. Dabei handelt es sich allerdings um eine geimpfte Person. Dieses Jahr wurden insgesamt vier Fälle der Erkrankung in Berlin und Brandenburg festgestellt. 2023 lag diese Zahl noch deutlich höher.
Immer wieder werden bei Migranten Krankheiten, wie beispielsweise das Läuse-Rückfallfieber und Tuberkulose, festgestellt. Bereits 2019 stellte die Weltgesundheitsorganisation (WHO) fest, dass Migranten ein höheres Krankheitsrisiko tragen. Dies geschieht aufgrund „ungünstiger Lebensbedingungen oder der Änderung ihrer Lebensgewohnheiten“.
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