Journalismus ist: berichten, was ist. Anstatt sich auf diese klassische Tugend zu besinnen, möchte der Deutsche Journalisten-Verband (DJV) in NRW offenbar neue Pfade beschreiten. „Junge Redaktionen und Journalismus-Startups glänzen mit alternativen Herangehensweisen im Journalismus und arbeiten mit Entwickler:innen, Maker:innen, Designer:innen, Aktivist:innen und Social-Media-Expert:innen zusammen“, heißt es in einer Veranstaltungsbeschreibung des Journalistentags am 23.11. in Dortmund.
Es spricht dabei ausgerechnet David Schraven, Chef des mit reichlich Steuergeld alimentierten Medienportals Correctiv, das für seine Vermischung von Aktivismus und Journalismus berüchtigt ist. Mit ihm sollen künftige Reporter über folgende Fragen nachdenken: „Was sind Ansätze für den ‚Journalismus von morgen‘? Wie kann Journalismus neu gedacht und neugestaltet werden? Welche neuen Erzählweisen gibt es? Und was sollten viele Redaktionen wagen und ausprobieren, um noch spannender, noch vernetzter und noch innovativer zu werden?“
Der DJV will aktivistisch-journalistische „Experimente“ wagen.
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