Dobrindt setzt SPD-Parteilinken als Chef der Bundeszentrale für politische Bildung ein

vor 8 Monaten

Dobrindt setzt SPD-Parteilinken als Chef der Bundeszentrale für politische Bildung ein
Bildquelle: Apollo News

Der langjährige SPD-Bundestagsabgeordnete Sönke Rix soll zum 1. Januar 2026 neuer Präsident der Bundeszentrale für politische Bildung (bpb) werden. Das berichtet das SPD-nahe Redaktionsnetzwerk Deutschland unter Berufung auf Parteikreise. Die Personalie soll demnach „zeitnah“ vom zuständigen Bundesinnenministerium bestätigt werden.

Rix, 49 Jahre alt und aus Schleswig-Holstein stammend, gehörte zwischen 2005 und 2025 dem Deutschen Bundestag an und war zuletzt stellvertretender Vorsitzender der SPD-Fraktion. Innerhalb der SPD war er Mitglied und von 2022 bis 2024 Sprecher der Parlamentarischen Linken, dem linken Parteiflügel der SPD im Bundestag. In seiner parlamentarischen Arbeit beschäftigte sich Rix vor allem mit Bildungs-, Medien- und Kulturpolitik – ein Profil, das nach Einschätzung der SPD zu den Aufgaben der Behörde passen soll. Bei der Bundestagswahl 2025 trat Rix nicht erneut an. Damals begründete er seinen Rückzug noch damit, sich wieder stärker der Kommunalpolitik in seiner Heimat Eckernförde zuwenden zu wollen.

Der Posten an der bpb-Spitze ist seit Anfang September unbesetzt, nachdem Thomas Krüger (ebenfalls SPD) nach 25 Jahren im Amt in den Ruhestand verabschiedet wurde. Obwohl Krügers Abschied lange absehbar war, blieb die Behörde über Wochen ohne Leitung.

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