Neu veröffentlichte Dokumente in den Epstein-Files enthalten Details zu einem angeblichen Telefonat zwischen Donald Trump und der Polizei von Palm Beach. Die Unterlagen gehen aus einem mutmaßlichen FBI-Interview aus dem Jahr 2019 hervor und wurden vom Miami Herald eingesehen. Das Forbes-Magazin griff die Recherche des Miami Herald auf und fragte beim Weißen Haus nach einer Bestätigung; diese liegt derzeit noch nicht vor.
In dem Dokument wird ein Gespräch aus dem Jahr 2006 geschildert, in dem Trump laut Darstellung des damaligen Polizeichefs von Palm Beach, Michael Reiter, auf Ermittlungen gegen Epstein reagiert haben soll. Trump habe demnach gesagt: „Gott sei Dank stoppen Sie ihn, jeder wusste, dass er das getan hat“. Bereits bekannt ist, dass Trump Epstein 2007 wegen Vorwürfen rund um Belästigung von Minderjährigen aus seinem Club Mar-a-Lago verbannte und zwischen 2005 und 2007 seine Freundschaft mit ihm beendete. Nach Epsteins erneuter Festnahme 2019 hatte Trump dennoch erklärt, vom vollen Umfang von Epsteins Straftaten nichts gewusst zu haben.
Nach Angaben in den Unterlagen äußerte sich Trump in dem Telefonat auch zu Ghislaine Maxwell. Er habe sie als Epsteins „Handlangerin“ bezeichnet, sie als „böse“ beschrieben und erklärt, die Ermittlungsbehörden sollten sich „auf sie konzentrieren“.
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