Donald Trump ist gerade einmal seit zwei Wochen im Weißen Haus – und schon geht es rund in der amerikanischen Politik. Ein Sturmwind von Präsidialerlassen, Gesetzen, Gesetzesanträgen, Verordnungen und Direktiven fegt durch das Land, wie es noch nie einen gegeben hat. Trump und sein Team drehen an hundert Rädern und tausend Schrauben gleichzeitig.
US-Präsident Donald Trump unterzeichnete schon am Tag seiner Amtseinführung zahlreiche Erlasse.
Riesengroße Bundesbehörden werden halbiert oder gleich ganz aufgelöst, Tausende von Verbrechern, die bei Nacht und Nebel über die Grenzen gekommen sind, werden festgenommen und flugs abgeschoben, und der ganze DEI-Unsinn (Diversity, Equity, Inclusion – Vielfalt, Gerechtigkeit, Inklusion), der sich in Behörden, Ämtern und Universitäten festgefressen hat und halb Amerika wie Mehltau überzieht, wird sang- und klanglos abgeschafft.
Geht es innenpolitisch bereits turbulent zu, dann kracht es außenpolitisch noch viel mehr. Trump hat die immer wieder angekündigten Zölle auf Einfuhren aus China, Kanada und Mexiko nach nur zwei Wochen im Amt tatsächlich erhoben. Wochenlange Gespräche zwischen Top-Level-Diplomaten und Handelsrechtsexperten haben nichts gebracht – am Dienstag dieser Woche sind die von Trump lange angekündigten Zölle in Kraft getreten.
Satte 25 Prozent werden die USA ab sofort auf praktisch alle (einzige Ausnahme: Öl und Erdgas) Einfuhren aus Kanada und Mexiko und zehn Prozent auf solche aus China erheben. Das ist ein richtiger Whopper!
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