Lügen, Totalversagen, linker Wahnsinn!
Wer ist eigentlich Bundeskanzler in dieser Regierung, die mit Müh und Not ihre ersten hundert Tage hinter sich gebracht hat? Gar nicht so einfach auszumachen, schließlich stehen gleich zwei Verlierer an der Spitze dieser Koalition des Dauerstreits, die es vom Start weg geschafft hat, sogar die miserable Vorstellung von Olaf Scholz und seiner Ampel-Truppe noch zu unterbieten.
Der eine, SPD-Chef Lars Klingbeil, hat das historisch schlechteste Ergebnis der Sozialdemokratie in einer Bundestagswahl eingefahren, hat es aber irgendwie hinbekommen, die Verantwortung dafür vor allem seiner Co-Vorsitzenden Saskia Esken zuzuschieben, die in der Öffentlichkeit als noch unsympathischer wahrgenommen wird. Nomenklatura können sie eben, die SPD-Parteiapparatschiks.
Der andere kann es einfach nicht, nicht einmal das. Friedrich Merz war lange in der Versenkung verschwunden, nachdem ihn Angela Merkel vor einem Vierteljahrhundert wie einen Schulbuben aus dem Amt des Fraktionsvorsitzenden gejagt und kaltgestellt hatte. Nach dem überfälligen Abgang der „Willkommenskanzlerin“ brauchte er dann immer noch drei Anläufe, um endlich Parteichef, Fraktionschef und schließlich Kanzlerkandidat zu werden.
Seine Wahlkampagne hat Merz, trotz Steilvorlage durch das historische Versagen der Vorgängerregierung, dennoch beinahe versemmelt. Mit der AfD im Nacken wurde die Union immerhin noch mal stärkste Kraft. Um auch zum Kanzler gewählt zu werden, brauchte Merz dann doch wieder zwei Anläufe – auch dieses historische Beinahe-Scheitern hat vor ihm kein anderer Bundeskanzler hinbekommen.
Seit er wieder in der Politik aufgetaucht ist, tut Friedrich Merz, was er offenkundig am besten kann: Erwartungen enttäuschen, lügen und die Wähler betrügen. „Konservativ“ ist die CDU auch unter Merz nur in Spurenelementen und nur, um naive Wähler und die letzten gutgläubigen Mitläufer im Fußvolk einzuseifen.
Bundesfinanzminister Lars Klingbeil (SPD) zum Bundeshaushalt 2027 | 06.07.26











