Das Jahr endet mit drei Klatschen für den Kanzler. Friedrich Merz wäre aber nicht Friedrich Merz, würde er nicht behaupten, in Wahrheit sei alles ganz anders. Mit der zurückliegenden Woche könne er, Merz, zufrieden sein. Wenn das stimmen soll, heißt das: Der Kanzler hat sich ans Verlieren gewöhnt. Es macht ihm nichts aus, mal der Punchingball der SPD und mal Europas Maulheld zu sein.
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Schmerzbefreit muss Merz auch als Parteivorsitzender sein, denn die CDU hat ihm eine weitere Niederlage bereitet. Das ist die Tragödie des Mannes aus Brilon, dem die Überforderung aus allen Poren kriecht: Merz wurde in jedem Amt, das er innehat, gewogen. Und er wurde in jedem Amt für zu leicht befunden.
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