Drosten verteidigt Corona-Lockdowns im Thüringer Landtag: Ohne diese hätte man „160.000 Todesfälle gehabt“

vor 8 Monaten

Drosten verteidigt Corona-Lockdowns im Thüringer Landtag: Ohne diese hätte man „160.000 Todesfälle gehabt“
Bildquelle: Apollo News

Virologe Christian Drosten hat im Corona-Untersuchungsausschuss des Thüringer Landtags die Pandemiestrategie der Bundesregierung verteidigt. Der Virologe von der Berliner Charité sagte laut Stern, ohne den Lockdown im Frühjahr 2020 „hätten wir 160.000 Todesfälle gehabt“.

Der Ausschuss in Erfurt war von der AfD und dem Bündnis Sahra Wagenknecht (BSW) durchgesetzt worden. Ziel ist es, die Corona-Politik in Bund und Ländern aufzuarbeiten. Drosten war am Dienstag als Sachverständiger geladen und legte nach eigenen Angaben eine umfassende Datenauswertung vor.

Deutschland habe – so Drosten – durch das frühe Eingreifen im Frühjahr 2020 Zehntausende Menschenleben gerettet. Großbritannien habe rund drei Wochen später reagiert – bei einer Letalität, die siebenmal höher gewesen sei. „Wir hätten viel mehr erwarten müssen und haben viele, viele Menschenleben in dieser ersten Welle gerettet – alleine durch dieses frühe Eingreifen“, sagte Drosten nach dpa-Berichten.

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