„Dürfen nicht verkaufen und verscherbeln, was die CDU ausmacht“, mahnt der Kanzleramtschef zur Regierungskrise

vor 2 Monaten

„Dürfen nicht verkaufen und verscherbeln, was die CDU ausmacht“, mahnt der Kanzleramtschef zur Regierungskrise
Bildquelle: Apollo News

„Also wir dürfen nicht verkaufen und verscherbeln, was die CDU ausmacht“, sagte Kanzleramtschef Thorsten Frei im Gespräch mit Welt TV am Montag. Er wurde gefragt, wann für ihn der Punkt erreicht sei, an dem eine Koalition nicht mehr möglich sei. Doch darauf ging er nicht ein. Stattdessen betonte er, man habe auch die Verantwortung für das Land, das Bestmögliche zu leisten. „Und es ist ja nicht so, dass die Koalitionspartner vernünftige Alternativen hätten.“ Damit bestätigt er die Linie des Kanzlers.

Friedrich Merz hatte am Sonntagabend bei Caren Miosga gesagt, dass er keine Mehrheiten neben der SPD suchen werde. Einer möglichen Zusammenarbeit mit der AfD erteilte er eine Absage. Zugleich betonte er, dass es keine linke Mehrheit in Deutschland gebe.

Thorsten Frei führte aus, dass es für Sozialdemokraten und Christdemokraten „keine Zumutung“ wäre, zusammenzuarbeiten. „Es mag schwierig sein. Aber es ist unsere Aufgabe und unsere Verantwortung, diese Koalition zum Erfolg zu führen, und zwar gemeinsam.“ Die Welt-Moderatoren entgegneten, dass der Eindruck vorherrsche, dass Friedrich Merz kein Fettnäpfchen auslasse. „Tatsache ist jedenfalls, dass die praktische Politik, die wir machen, sehr viel erfolgreicher ist.“ Er verwies auf die begonnene Gesundheitsreform.

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