Wie der Business Insider berichtet, liegt der Krankenstand in den Bundesbehörden deutlich über dem Bundesdurchschnitt. Die Mitarbeiter der Bundesverwaltung verzeichneten 2023, dem Jahr der letzten Erhebung, 21 Krankheitstage pro Jahr. Damit übersteigt der Krankenstand in Behörden und Ministerien den bundesweiten Durchschnitt um sechs Tage. Im Vergleich dazu lag der durchschnittliche Krankenstand für Arbeitnehmer in Deutschland bei 15,2 Tagen im Jahr 2023. 2022 lag die Zahl der durchschnittlichen Krankheitstage mit 21,7 sogar noch höher.
Das Innenministerium ist für die Erfassung der krankheitsbedingten Fehlzeiten der Mitarbeiter in der unmittelbaren Bundesverwaltung zuständig. Dabei unterscheiden sich die Krankheitstage teils stark zwischen den einzelnen Behörden. Eine Sprecherin des Innenministeriums erklärt: „Diese Geschäftsbereichsbehörden sind in ihren Aufgaben und Strukturen sehr heterogen und nicht ohne Weiteres vergleichbar.“ So unterscheidet sich der Krankheitsstand zwischen den Behörden teils um das Dreifache.
Die meisten krankheitsbedingten Fehltage verzeichnete das Kulturstaatsministerium unter Führung von Claudia Roth (Grüne). Im Jahr 2023 fehlten die Angestellten durchschnittlich 27 Tage. Im Vorjahr lag diese Zahl sogar noch höher. Aufgrund von Krankheit fehlte hier ein Mitarbeiter im Schnitt mehr als 29 Tage.
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