Um die Absatzzahlen deutscher E-Autos anzukurbeln, will die schwarz-rote Bundesregierung neue Subventionen auf den Weg bringen. Gelöst werden die tief sitzenden Probleme in der Automobilindustrie dadurch jedoch nicht. Statt echte Reformen anzugehen, betreibt Berlin kurzfristige Symptombekämpfung auf Kosten der Steuerzahler.
Die E-Wende in der Automobilindustrie verläuft alles andere als flüssig. Die Absatzzahlen deutscher E-Autos brechen ein und für deutsche Autobauer entstehen Milliardenschäden. Auch die unzähligen Zulieferunternehmen, die an VW, Mercedes, BMW & Co. hängen, sind von den finanziellen Einbußen betroffen – Umsätze und Gewinne sind branchenübergreifend rückläufig.
Es wird mehr und mehr deutlich: Die sture Ausrichtung der Branche auf die E-Mobilität und die Verbannung des Verbrennungsmotors waren ein folgenschwerer Fehler. Doch anstatt diese Fehlsteuerung einzugestehen, wird der destruktive Kurs auf politischer Ebene fortgesetzt.
Um die Krise in der Automobilindustrie anzugehen, hat die neue Bundesregierung nun ein fragwürdiges Maßnahmenpaket beschlossen, das unter anderem Förderungen für den Kauf von E-Autos beinhaltet. Ein weiterer Schritt in die falsche Richtung.
Konkret sieht das Maßnahmenpaket so aus: Der Kauf elektrischer Fahrzeuge soll in erster Linie für Unternehmen steuerlich attraktiver werden. Unternehmen, die ein Elektroauto kaufen, sollen im Jahr der Anschaffung 75 Prozent des Kaufpreises von der Steuer absetzen können. Im zweiten und dritten Folgejahr sollen es dann fünf Prozent sein, im vierten Jahr drei Prozent und im fünften Jahr noch zwei Prozent.
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