Das Bundesamt für Verfassungsschutz warnt aktuell vor möglichen Sicherheitsrisiken durch vernetzte chinesische Elektroautos. Über die ständige Internetverbindung der Fahrzeuge könnten Unbefugte von außen zugreifen – nicht nur auf harmlose Fahrzeugdaten, sondern möglicherweise auf hochsensible Informationen. Im Extremfall, so die Warnung, könnte sogar die Kontrolle über das Auto selbst erlangt werden, berichtet das Handelsblatt.
Nach Einschätzung der Behörde sind potenziell zahlreiche Daten betroffen: präzise Bewegungsprofile, technische Betriebsdaten wie Geschwindigkeit oder Batteriezustand, aber auch Informationen aus dem Fahrzeuginnenraum. Moderne Fahrzeuge verfügen über Kameras, Mikrofone und Assistenzsysteme, die weit mehr erfassen als vielen Fahrern bewusst ist. Was heute für Komfort und Sicherheit gedacht ist, kann morgen zum Risiko werden.
Besonders kritisch sehen die Sicherheitsbehörden jedoch nicht nur den möglichen Hackerangriff von außen, sondern die Frage, was mit den gesammelten Daten im Hintergrund geschieht. In Staaten wie China sind Unternehmen gesetzlich verpflichtet, mit staatlichen Stellen und Nachrichtendiensten zu kooperieren. Das bedeutet: Hersteller könnten gezwungen sein, Fahrzeugdaten an staatliche Behörden weiterzugeben. Auch dann, wenn die Autos in Europa unterwegs sind.
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