2023 versprach der damalige Wirtschaftsminister Robert Habeck (Grüne) auf dem Fernwärmegipfel: „Wir glauben, dass Fernwärme ganz häufig eine attraktive Antwort auf die Frage der Dekarbonisierung sein kann. Sie ist eine besonders kosteneffiziente klimaneutrale Lösung für die Wärmeversorgung.“ Zwei Jahre später zeigt sich: Vieles davon bleibt ein grünes Klimamärchen.
Fernwärme sollte laut Grünen-Politikern die ökologische und kostengünstige Alternative zur individuellen Heizung sein. Doch die Realität sieht anders aus: Preissteigerungen von teils über 300 Prozent seit 2021 treffen Haushalte hart. Der Bundesverband der Verbraucherzentralen klagt aufgrund dieser Preissteigerungen beispielsweise gegen die Neubrandenburger Stadtwerke, die zwischen 2021 und 2025 ihre Fernwärmepreise von 8,03 auf 27,64 Cent erhöht haben.
Wegen überhöhter Preise in der Vergangenheit von der Verbraucherzentrale verklagt: die Stadtwerke Neubrandenburg
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