Tim Cook, Apples langjähriger Geschäftsführer, kündigte am Montag amerikanischer Zeit seinen Rücktritt an. Künftig wird er dem Unternehmen lediglich als Vorsitzender des Verwaltungsrats dienen. Abgelöst wird er von Apple-Veteran und Senior Vice President für Hardware John Ternus, der sein Amt am 1. September antreten wird. Ternus wird als künftiger CEO eines der größten und profitabelsten Unternehmen der Welt verantworten. Der Schritt kommt nicht überraschend, er wird jedoch den Kurs eines Konzerns bestimmen, der seit längerem kreativlos und zunehmend festgefahren wirkt.
Trotz bemerkenswerter Umsatzsteigerungen und eines gesunden Aktienkurses schwächelt das iPhone-Unternehmen in den vergangenen Jahren zunehmend. Das liegt hauptsächlich an der Prioritätensetzung Cooks. Während Apple-Urvater Steve Jobs auf einen knallharten Innovationskurs um jeden Preis setzte, verfing sich sein Nachfolger in den vergangenen Jahren zunehmend in einer woken und klimagetriebenen Firmenagenda.
Damit traf er vielleicht den damaligen Zeitgeist, ohne dabei jedoch wirklich bahnbrechende Neuerungen zu schaffen. Nicht zuletzt durch Donald Trumps erneuten Einzug ins Weiße Haus wurde Cook dazu gezwungen, sich an den Präsidenten anzubiedern, der bereits damit Wahlkampf machte, zahlreiche Diversitätsprogramme (DEI) zurückzurollen.
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