Der Volkswagen-Konzern steckt in einer der größten Finanzkrisen seiner Geschichte. Der Absatz stagniert, während Umsatz, Margen und Gewinn deutlich einbrechen. Bereits das zweite Jahr in Folge ist der Gewinn rückläufig. Im vergangenen Jahr hatte sich der Gewinn nach Steuern nahezu halbiert und lag nur noch bei 6,9 Milliarden Euro. 2024 ergab sich ein Rückgang von rund 31 Prozent im Vergleich zum Vorjahr.
Doch was sind die Ursachen für diese anhaltende Abwärtsspirale? Ein zentraler Faktor – darin sind sich kritische Stimmen einig – ist die starre Fokussierung auf den Hochlauf der Elektromobilität. Während sich der Autobauer zunehmend auf den Verkauf von Elektrofahrzeugen konzentriert, geraten klassische Verbrennermodelle immer stärker in den Hintergrund.
Problematisch ist dies vor allem deshalb, weil Europas größter Autobauer in diesem Segment nur eingeschränkt wettbewerbsfähig ist. Hohe Produktionskosten am Standort Deutschland – insbesondere durch teure Energie, umfangreiche Bürokratie sowie eine hohe Steuer- und Abgabenlast – belasten die Margen erheblich. Vor diesem Hintergrund ist es für Volkswagen nicht möglich, Elektroautos zu wettbewerbsfähigen Preisen anzubieten.
ANGST IN ANKARA: Gutes Gespräch mit Putin ‒ Was hat Trump auf NATO-Gipfel vor? | WELT LIVESTREAM











