Emmanuel Macron macht erneuerbare Energien für den Blackout in Spanien verantwortlich

vor 5 Monaten

Emmanuel Macron macht erneuerbare Energien für den Blackout in Spanien verantwortlich
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Der französische Präsident Emmanuel Macron kritisierte die erneuerbaren Energien in Spanien. Im Interview mit der spanischen Zeitung El Pais wurde er darauf angesprochen, dass Frankreich sich nie für Netzverbindungen nach Spanien ausgesprochen habe, um erneuerbare Energien zu fördern. Dazu sagte er: „Die Debatte in Spanien ist eine Scheindebatte. Das Problem ist, dass Spanien ein Modell für 100 % erneuerbare Energien verfolgt, das sein nationales Stromnetz nicht tragen kann.”

Der Blackout im April 2025 habe nichts mit der Verbindung von Stromnetzen zu tun, sondern damit, dass „kein System, zumindest nicht mit der aktuellen Technologie, eine solche Abhängigkeit von erneuerbaren Energien verkraften kann”. Stabilität sei im Energiemix notwendig, ebenso wie Netze. Laut dem Unternehmen Red Eléctrica werden 60 Prozent des Stroms in Spanien aus Solar- und Windkraft sowie Wasserkraft hergestellt. 20 Prozent werden durch Kernenergie erzeugt.

Am 28. April kam es in ganz Spanien und Portugal sowie in Teilen Südfrankreichs zu einem Blackout. Der Strom war teilweise für zwölf Stunden ausgefallen. Mindestens fünf Menschen starben deswegen. Der Blackout wurde durch eine Überspannung ausgelöst. Damian Cortinas, Präsident des Verbandes der Stromnetzbetreiber Entso-e, erklärte laut BBC, der Vorfall sei der erste bekannte Stromausfall, der durch Überspannung verursacht wurde.

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