Die Sektkorken müssen bei Wind- und Photovoltaikindustrie geknallt haben. Es gab viel für sie zu feiern, als der Koalitionsvertrag verkündet wurde. Die Brücken zur bisherigen Stromversorgung mit sicheren und preiswerten Kernkraftwerken sind endgültig abgerissen. Wackelstrom von Windrädern und Photovoltaik-Anlagen sollen ein Industrieland mit Energie versorgen. Die schwarz-rote Koalition will das Land endgültig in Richtung Mittelalter führen.
Das ist das Ergebnis einer Analyse des Koalitionsvertrages von Thomas Mock im Gespräch mit Holger Douglas im TE Wecker. Die Koalitionäre schreiben nur einen Punkt in das Papier, bei dem Behörden erleichtert aufatmen können.
Die Wind- und Solarbranche hat allen Grund zum Feiern – nicht nur wegen der zugesicherten Ausbauziele, sondern auch, weil sie zunehmend zur dominanten Kraft in der Energieproduktion wird. Doch was für die Branche ein Triumph ist, bedeutet laut Mock eine gefährliche Einbahnstraße für das Land.
Der Vertrag besiegelt faktisch den vollständigen Ausstieg aus der Kernkraft und reduziert die Energieversorgung auf ein enges Duopol aus Windkraft und Photovoltaik. Dies führe nicht nur zu einer wachsenden Volatilität der Stromversorgung, sondern auch zu einer massiven Abhängigkeit von China, das in beiden Technologien marktbeherrschend ist. Windräder und PV-Anlagen kommen heute überwiegend aus dem Fernen Osten.
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