Entwicklungshilfeskandal in Großbritannien: Millionensummen sollen an Hamas und Boko Haram gegangen sein

vor 7 Monaten

Entwicklungshilfeskandal in Großbritannien: Millionensummen sollen an Hamas und Boko Haram gegangen sein
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Ein britischer Thinktank schlägt Alarm: Aus der Entwicklungshilfe Großbritanniens sollen Millionensummen in die Hände von Terroristengruppen der Hamas und Boko Haram gelangt sein. Das berichtet die Daily Mail. Konkret habe die Henry Jackson Society (HJS) herausgefunden, dass das Bargeld- und Gutschein-System der Entwicklungshilfeprogramme im großen Stil von den Terrororganisationen missbraucht werde. Die Organisation ist auf nationale Sicherheit spezialisiert, ihr gehört unter anderem auch der in Deutschland bekannte Publizist Douglas Murray an.

Der Mechanismus hinter dem Diebstahl ist nicht unbekannt: Die radikalen Gruppen kontrollieren in ihrem Einflussgebiet Geldwechseleinrichtungen, Lieferketten, Kontrollpunkte und Märkte, sodass dort über die Entwicklungshilfe einfließende Bargeldströme direkt von ihnen genutzt werden können.

Andrew Fox, leitender wissenschaftlicher Mitarbeiter der HJS, warnt in der Daily Mail davor, dass die Hamas bis zu 40 Prozent jedes Bargeldwechsels an sich nehme. Außerdem würden Zivilisten in Gaza gezwungen werden, die von der Hamas in Beschlag genommenen Hilfsgüter zurückzukaufen. Von den Houthis sei bekannt, dass sie Hilfslastwagen besteuern, heißt es weiter. In Nigeria wiederum sollen militante Gruppen wie Boko Haram laut dem Bericht Entwicklungsgelder abgreifen, indem sie Fisch, Vieh, landwirtschaftliche Betriebe und Transport besteuern.

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