Norwegische Ermittler haben im Zusammenhang mit dem Epstein-Skandal die Wohnung des früheren norwegischen Ministerpräsidenten Thorbjørn Jagland in Oslo durchsucht. Das bestätigte Jaglands Anwalt der Zeitung Verdens Gang. Demnach nahmen Beamte der Behörde zur Bekämpfung von Wirtschaftskriminalität auch Jaglands Haus an der norwegischen Ostküste unter die Lupe.
Jagland stand von 2009 bis 2019 dem Europarat als Generalsekretär vor. Außerdem war er zwischen 2009 und 2020 Mitglied des Nobelkomitees und führte das Gremium bis 2015 als Vorsitzender.
Jagland hatte nach seiner Zeit als Regierungschef mehrere Spitzenämter inne, darunter das des Generalsekretärs des Europarates sowie den Vorsitz im norwegischen Nobelkomitee. Am Mittwoch hob der Europarat auf Ersuchen Norwegens die Immunität für Jaglands Amtszeit als Generalsekretär der Menschenrechtsorganisation (2009 bis 2019) auf.
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