Die ersten 100 Tage im Amt gelten traditionell als die Nagelprobe jeder Regierung. Sie sind Prüfstein, Signal, Auftakt. Für Friedrich Merz endete diese Phase am 15. August 2025 – und sie war nicht einfach nur ein Reinfall. Merz hat nie vorgehabt, seine Wahlversprechen umzusetzen. Im Gegenteil: Von Anfang an war sein Plan, die Wähler zu betrügen, seine Versprechen zu brechen und die zerstörerische Politik der Ampel nicht nur fortzuführen, sondern noch zu verschlimmern. Versprochene Grenzschließungen? Fehlanzeige. Strikte Schuldenbremse? Ausgesetzt. Dafür historisch beispiellose Neuverschuldung. Linke NGO-Förderungen? Weiter im Hundertmillionenlauf. Stromsteuer runter? Natürlich nicht. Stattdessen hat Merz sich bewusst dafür entschieden, der Ampel-Agenda eine schwarze Hülle zu geben – Verrat als Regierungsstil.
Genau hier liegt der Unterschied zur AfD: Wir meinen es ernst. Wir wollen unser Programm umsetzen – mit Grenzschließungen, Abschaffung der CO₂-Abgabe, Umbau des Sozialstaates, Steuersenkungen, Ende der grünen Planwirtschaft, Remigration als zentrales Projekt. Doch so sehr der Wille da ist, stehen wir in den ersten 100 Tagen vor zwei massiven juristischen und institutionellen Hürden.
Erste Hürde: die linksgrüne Auslegung des Grundgesetzes
Nicht das Grundgesetz selbst, – die AfD steht felsenfest auf der FDGO – sondern die Umdeutung durch das Bundesverfassungsgericht und die Kartellparteien ist das Problem. Mit der Verfassungsänderung vom März 2025 – Klimaschutz als Staatsziel – wurde ein Instrument geschaffen, mit dem jede Abschaffung klimapolitischer Vorschriften sofort kassiert werden kann. Wer CO₂-Abgabe, Energieeffizienzgesetz oder Heizungsgesetz abschaffen will, läuft frontal gegen ein Bundesverfassungsgericht, das fest im ideologischen Dogma einer vermeintlichen „Klimakatastrophe“ steht.
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