In dieser Woche will die schwarz-rote Regierung neue Eckpunkte für eine Reform des sogenannten Heizungsgesetzes vorstellen. Noch unter Robert Habeck wurde diese kontroverse Novelle des Gebäudeenergiegesetzes beschlossen, die strenge Vorschriften für neue Heizungen vorsieht. Bleibt es dabei, dürften ab Juli 2026 keine Öl- und Gasheizungen mehr in Bestandsgebäuden in Städten mit mehr als 100.000 Einwohnern verbaut werden. Aktuell diskutiert die Politik eine erneute Novellierung des Gesetzes – in den betroffenen Städten bleibt die Verunsicherung derweil groß.
In Dresden seien viele Heizungen noch aus der Wendezeit und müssten ausgetauscht werden, sagt Thomas Vogel, Geschäftsführer der Heizungsfirma HTS in Dresden. Aber wenn man nicht wisse, wie es sich weiterentwickelt, könne man keinen Rat geben. „Es könnte so und so kommen, ist keine Kundenberatung“, sagt er im Gespräch mit Apollo News. Bei den Kunden bestehe Verunsicherung und Zurückhaltung, was gekauft werden solle. Während 2023 noch viele Gasheizungen eingebaut worden seien, seien die vergangenen beiden Jahre von Kaufzurückhaltung geprägt gewesen.
Auch die Handwerkskammer Magdeburg bestätigt gegenüber Apollo News, dass es Unsicherheiten unter den Kunden gebe. „Unsere Mitgliedsbetriebe aus dem Bereich Sanitär-Heizung-Klimatechnik berichten, dass bei ihren Kunden teilweise Verunsicherung besteht hinsichtlich der zukünftigen Ausgestaltung des Heizungsgesetzes und entsprechender Förderprogramme. Deshalb würden sich einige in Kaufzurückhaltung üben.“
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