Beim jüngsten insgesamt eher frostigen Washington-Besuch des ukrainischen Staatschefs Wolodymyr Selenskyj hat US-Präsident Donald Trump deutlich gemacht, dass die USA der Ukraine vorerst nicht die gewünschten „Tomahawk“-Marschflugkörper liefern werden. Diese gefürchtete Fernwaffe könnte mit einer Reichweite von bis zu 2.500 Kilometer Ziele tief in Russland treffen (Militäranlagen, Versorgungsdepots, Infrastruktur).
Beim Empfang der ukrainischen Delegation im Weißen Haus äußerte Trump Zweifel, ob „Tomahawk“-Marschflugkörper Kreml-Chef Wladimir Putin verhandlungsbereiter machen würden. Mit Blick auf sein zweites geplantes Treffen mit Putin, dieses Mal in der ungarischen Hauptstadt Budapest, bekräftigte der US-Präsident: Er wolle einen „Deal“ zustande bringen. US-Marschflugkörper vom Typ „Tomahawk“ könnten eine „größere Eskalation“ mit sich bringen – „viele schlimme Dinge könnten geschehen“, warnte Trump. Außerdem würden die USA diese Waffen zum Schutz des eigenen Landes benötigen. Nach eigenen Angaben verfügen die USA über rund 4.000 dieser gefürchteten Marschflugkörper, die seit 1991 im Einsatz sind.
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