Im vergangenen Jahr ist die Zahl der fehlerhaften Verwendungen von EU-Mitteln deutlich angestiegen. Diese alarmierenden Informationen stammen aus dem jüngsten Bericht des Europäischen Rechnungshofs.
Ein Fehler wird vom Rechnungshof dann festgestellt, wenn EU-Mittel nicht gemäß den Brüsseler Vorgaben ausgegeben werden, etwa wenn Zielvorgaben oder Förderkriterien nicht erfüllt sind. In 20 Fällen vermuteten die Prüfer sogar Betrug. Im vergangenen Jahr lagen die regulären Ausgaben der EU bei 191,2 Milliarden Euro, ergänzt durch 48 Milliarden Euro aus dem Corona-Wiederaufbauprogramm.
Zudem warnten die Prüfer in ihrem Bericht vor „steigenden finanziellen Risiken für den EU-Haushalt“, die vor allem auf rekordhohe Schulden zurückzuführen sind, die aus den Gemeinschaftsanleihen für die Corona-Hilfen resultieren. Zusätzlich belasten die Hilfen für die Ukraine den Haushalt weiter.
Bundesfinanzminister Lars Klingbeil (SPD) zum Bundeshaushalt 2027 | 06.07.26











