Laut internen EU-Dokumenten sollen bis zu 2.500 neue Stellen in EU-Institutionen und Agenturen geschaffen werden. Diese teuren Pläne provozieren Kritik: Die Kommission konzentriere sich auf Selbsterhalt und Machtausbau, anstatt auf effiziente Kernaufgaben.
Schon jetzt operiert die EU mit einem gewaltigen Bürokratieapparat: Aktuell umfassen die EU-Institutionen, Agenturen und Einrichtungen 60.000 Mitarbeiter, dafür fallen jährliche Personalkosten von 13 bis 14 Milliarden Euro an.
Diese Zahlen spiegeln einen kontinuierlichen Bürokratieaufbau wider, der seit der Jahrtausendwende anhält. Im Jahr 2000 belief sich der Personalstand der EU-Institutionen auf etwa 25.000 Mitarbeiter, hauptsächlich in der Kommission und im Parlament konzentriert. Bis 2010 war diese Zahl auf 40.000 angestiegen, getrieben durch die Erweiterung der Union und die Schaffung neuer Agenturen. Im Jahr 2015 lag der Gesamtpersonalstand bei 46.356 Beschäftigten, einschließlich aller Institutionen, Agenturen und Einrichtungen. Und bis 2020 hatte sich diese Zahl weiter auf etwa 50.000 erhöht, trotz wirtschaftlicher Unsicherheiten der Finanzkrise und des Brexit.
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