Wie Mehltau legen sich die Katastrophenmeldungen aus der deutschen Wirtschaft über das Land. Die jüngste Nachricht kam vom Verband der deutschen Automobilindustrie (VDA): Bis 2030 könnten weitere 225.000 Jobs in der ehemaligen deutschen Schlüsselindustrie wegfallen, sollte sich an den politischen Rahmenbedingungen nicht sehr schnell alles radikal verändern, warnt VDA-Präsidentin Hildegard Müller. Eigentlich hätte diese Nachricht zu einem Sturm der Entrüstung führen sollen, sowohl in der Politik, in den Medien als auch in der Zivilgesellschaft. Doch es geschieht: nichts!
Wir haben uns an die Katastrophenmeldungen gewöhnt. Das ist fatal, aber möglicherweise auch Teil einer Medienstrategie, den Niedergang als neue Normalität darzustellen, als gesellschaftlichen Fortschritt, eine Art Degrowth-Dividende: Niemand muss sich mehr in physisch anstrengenden Industriejobs die Finger schmutzig machen.
Noch arbeiten rund 700.000 Menschen in der deutschen Automobilwirtschaft. Es waren zur Hochzeit der Branche 2018 etwa 835.000. Ein Fünftel der Produktion ist seitdem am Standort weggebrochen – wir erleben den Abgesang auf den deutschen Wirtschaftsstandort, der dem unerbittlichen Angriff des Klimasozialismus nichts mehr entgegenzusetzen hat.
WM 2026 in USA: Fifa-Skandal! Trump ruft Infantino an! Sperre für US-Spieler aufgehoben I WELT LIVE











