Europa-Park-Chef gegen Kontaktverbot: Sprechen mit der AfD ist „notwendig und richtig“

vor 7 Monaten

Europa-Park-Chef gegen Kontaktverbot: Sprechen mit der AfD ist „notwendig und richtig“
Bildquelle: Apollo News

Roland Mack, Gründer und Inhaber des Freizeitparks Europa-Park in Rust, fordert, mit der AfD ins Gespräch zu gehen. Das stellte der Familienunternehmer beim Südkurier-Forum in Singen dar. Damit unterstützt er Marie-Christine Ostermann vom Verband Die Familienunternehmer, die seit Kurzem auch Politiker der Alternative für Deutschland zu Veranstaltungen einlädt und ein „Kontaktverbot“ ablehnt.

„Ich habe ein Problem damit, wenn man mit gewissen Personen nicht mehr sprechen dürfen soll“, formulierte Mack seinen Unmut über die politischen Gesprächskonventionen. Dass man mit Menschen in der Gesellschaft spreche, „die immerhin einen gewissen Anteil der Wählerstimmen versammeln, halte ich für notwendig und richtig“, präzisierte der Träger des Deutschen Gründerpreises und des Bundesverdienstkreuzes.

Man müsse nicht derselben Meinung sein, aber offen für den Austausch von Argumenten, so Mack. In seinem Unternehmen arbeiten eigenen Angaben zufolge Personen aus 100 Ländern. Auch dort entstehe Identität durch Austausch, nicht durch Abgrenzung. Ohne Dialog sei es nicht möglich, demokratische Werte zu vermitteln, ergänzte Mack der Chef des besucherstärksten deutschen Freizeitparks gegenüber dem SWR.

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