Die „Europäer“ sind zurück, der Frieden ist weg – und das deutsche Geld bald auch

vor 7 Monaten

Die „Europäer“ sind zurück, der Frieden ist weg – und das deutsche Geld bald auch
Bildquelle: Tichys Einblick

Es wird mit der Union nur noch verheerender, sie hat jede Orientierung verloren. Die Junge Union streitet um die Rente und um das Rentenniveau. Die Nachwuchspolitiker sind eher dafür, dass noch mehr Menschen, die ihr Leben lang gearbeitet, brav in die Rentenkasse eingezahlt haben, sich im Alter nichts mehr leisten können, dass noch mehr alte, deutsche Menschen im Abfall nach Flaschen und anderem wühlen, um ihre Rente aufzubessern. Dafür wollen die Helden der Jungen Union sogar das Aufständlein wagen.

Dabei wäre nicht nur ein Aufständlein, sondern ein wahrer Aufstand der Jungen erforderlich, denn nicht das Rentensystem zerstört ihre Zukunft, sondern die Mega-Verschuldung von rund einer Billion Euro, mit der sich die Regierung Klingbeil-Merz an der Macht zu halten gedenkt, die große Plünderung, die große Industrievertreibung unter dem nett-klingenden Etikett Klimapolitik, die weiter auf Hochtouren läuft, und die Sprengung der Sozialsysteme durch die Turbomigration. Es stellt schon einen Witz dar, dass im Ergebnis die Junge Union Ansprüche, die rechtens erworben sind, kürzen will, um Ansprüche, die nicht erworben, sondern im Zuge der Migrationstombola verschenkt werden, unter Menschen bringen will, die nie in das deutsche Sozialsystem eingezahlt haben.

Die Regierungsmedien jedenfalls sind voll mit Lob darüber, dass die „Europäer“ wieder zurück sind. Dafür ist nur leider der Frieden weg. Was liegt am Frieden, scheint man zwar nicht im kalten Schützengraben, dafür aber in warmen deutschen Redaktionsstuben zu meinen. Das Handelsblatt jubelt: „Das schlimmste Szenario also, der Ukraine mit erpresserischen Methoden einen kapitulationsähnlichen Deal aufzuzwingen und gleichermaßen einen transatlantischen Bruch zu provozieren, ist erst einmal vom Tisch.“ Man könnte den Kommentar des Handelsblattes auf die Schlagzeile reduzieren: Das schlimmste Szenario für die Ukraine, der Frieden, ist vom Tisch.

Das schlimmste Szenario, liebes Handelsblatt, für die Menschen in der Ukraine ist der Krieg. Aber es ist natürlich auch eine alte Erfahrung, dass Mut und Kühnheit mit jedem Kilometer, den man weiter von der Front entfern ist, wachsen, geradezu exponentiell. Kritik am 28-Punkte-Plan Trumps ist leicht zu üben, aber er wäre der Weg zu einer Waffenruhe und dann vielleicht auch zum Frieden. Den Vorschlag der sogenannten Europäer, über den man noch allzu hochtrabend spricht, selbst wenn man ihn verspotten würde, ermöglicht nicht, sondern verunmöglicht Verhandlungen.

Und die Deutschen unter den Europäern kommen gar nicht zur Ruhe, so oft müssen sie das Portemonnaie zücken. In dem Dokument „Bilaterale Unterstützungsleistungen der Bundesregierung für die Ukraine und Menschen aus der Ukraine“ vom 30.09.2025 listet die Bundesregierung, die seit dem 24.02.2022 bis zum 30.09.2025 geleistete Hilfe der Bundesregierung auf.

Die deutsche Regierung sieht sich zwar nicht in der Lage, die Energiepolitik zu ändern, die die Strompreise nach oben treibt und zur Deindustrialisierung führt, findet AKWs in der Ukraine legitim, in Deutschland illegitim, wälzt die Kosten für ihre falsche Energiepolitik auf die Bürger ab, kann den Strompreis nicht für alle senken, selbst der Industriestrompreis des Wirtschaftsministeriums gerät zum Fake, wie TE als erster zeigte, aber das Bundeswirtschaftsministerium „unterstützt die Ukraine auf vielfältige Weise. Ein Schwerpunkt der direkten Unterstützung ist der Energiebereich.“

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